Der Voerder Heimatpreis und seine Preisträger

voerde-vogelDer Voerder Vogel wurde 1988 von dem Künstler Gerhard Finke geschaffen. Sensibilität, Ehrlichkeit und Bescheidenheit zeichnen den heute über 90 jährigen Künstler und Kunstpädagogen in hohem Maße aus. Gerhard Finke wurde 1917 in der Mark Brandenburg geboren und verbrachte seine Jugend in Berlin. Seine künstlerische, technische und wissenschaftliche Ausbildung absolvierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie, an den legendären Kölner Werkschulen und an der Universität Köln. Die Lehrtätigkeit an verschiedenen Schulen in Nordrhein-Westfalen, so z.B. lange Jahre am Gymnasium Voerde, unterbrach ein fünfjähriger Aufenthalt im portugiesischen Estoril. Nach dem Schuldienst lebte und arbeitete Gerhard Finke lange in Ruhe und Zurückgezogenheit im Weseler Ortsteil Flüren, bevor es ihn wieder in die Stadt seiner Jugend, nach Berlin zog.

Mit dem Voerder Vogel wurde 1988 ein Wahrzeichen wiederentdeckt, das unbelastet von positiven oder negativen Sinngehalten ist. Der erste Lehensträger des für Voerde so geschichtsträchtigen Wasserschlosses Haus Voerde hatte in seinem Wappen drei Vögel als Wappentiere ausgewählt. Neben der für Voerde historischen Bedeutung steht der Vogel heute für den Witz und die Bodenständigkeit der Voerder Bürgerinnen und Bürger.

Der Voerder Vogel, liebevoll auch „Fette Henne“ genannt, wird an Bürger und Institutionen verliehen, die sich durch ihr Engagement um die Region und das Gemeinwesen verdient gemacht haben. 2015 wurde die Tradition der Preisvergabe, nun in neuem Design, wiederbelebt.

Die Preisträger 1988 – 2001
  • 1988 Helmut Pakulat
  • 1989 Heinrich Scholten
  • 1990 Heinz Rühl, Johannes Neu und Wilhelm Platt
  • 1991 Karl Göllmann
  • 1992 Julius Seifert
  • 1993 Hermann Hallen
  • 1994 die 11 Voerder Schützenvereine
  • 1996 Hans Dieter Hüslch
  • 1998 Dr. Hans-Rudolf Jürging
  • 1999 Johann Kampen
  • 2001 zu Ehren der Gesangvereine der Stadt Voerde
Die Preisträger seit  2015:
  • Juli 2015 Hermann Klein
  • Nov. 2015 Leonhard Spitzer
  • Okt. 2017 Friederich Potz